Weg zum Pudel

Wie ich auf den Hund gekommen bin......

.....eigentlich ist diese Formulierung falsch. Hier müßte eigentlich stehen:

WIE DER HUND AUF MICH GEKOMMEN IST.

Mein Vater brachte im März ‘83 nach einer Geschäftsreise einen kleinen Dackelrüden namens Aco vom Schürfeld mit. Aco war ein wunderschöner Dackel, der auf Ausstellungen eine gute Figur machte. Er hatte alles was einen Dackel ausmacht, wie z.B. Dickköpfigkeit, Wachsamkeit. Zudem war er sehr reiselustig (kein Zaun war vor ihm sicher) und unverträglich mit anderen Rüden.....

.....wie auch unser Zweitdackel Walko vom Rudel zu spüren bekam, den wir 1 1/2 Jahre später vom Züchter holten. Die beiden hatten sich stets und ständig in den Köppen (im wahrsten Sinne des Wortes), dass wir die beiden ständig trennen mußten. Wir hatten uns schon dazu entschlossen Walko wieder zurück zum Züchter zu bringen. Doch nachdem er sich vom Züchter losgerissen hatte und mir schreiend hinterher gerannt kam, als ich den Hof verlassen wollte,war eines klar: ER KOMMT WIEDER MIT !!!!!!

WIR SCHAFFEN DAS MIT 2 DACKELRÜDEN !!!!!!!!

Nach Acos Tod im April ’94 hat Walko sehr gelitten. Er würde sehr anhänglich. Er überwund seine tiefe Abneigung gegen das Auto fahren und wollte seitdem dahin, wo wir auch sind. Hauptsache nicht alleine sein. Wir hatten das Gefühl, dass er sich sehr hängen lässt und alt wird....

.....bis dann unser kleiner verwöhnter Mikosch kam, den ich im März ´97 im Alter von 3 1/2 jahren von einer Kundin bekommen habe. Sie konnte ihn leider nicht mehr halten, da ihr Mann sehr krank war und ihr Enkel um sein Leben kämfte und somit ihre volle Aufmerksamkeit benötigte.

Dank Mikosch, der sehr lebenslustig war, blühte unser Walko auf und spielte und tollte mit Mikosch durch unseren Garten. Im Alter von 16 Jahren mußten wir Walko, im September´99, unseren letzen Dienst erweisen und ihn von seinen Qualen beim Tierarzt erlösen lassen.

Nun ging Mikosch alleine mit uns durchs Leben und das war ihm schon sehr langweilig.....

..und jetzt beginnt meine Geschichte.WIE ICH AUF DEN PUDEL GEKOMMEN BIN......

....und die beginnt mit meiner apricot Zwergpudelhündin Pia. Pia holte ich im Novemver ‘99 von einer Züchterin ab, nachdem ich mich so sehr in sie verliebt habe. Ich war eigentlich auf der Suche nach einer Hündin für meine Bekannte.

Leider verstarb Mikosch urplötzlich im Alter von 10 Jahren auf unserem Hof. Er lag einfach regungslos da und bewegte sich nicht mehr. Es war ein Schock für uns alle. Im Nachhinein muss ich aber sagen, dass er den schönsten Tod gehabt hat, den ein Hund sich nur wünschen kann. Kurz und schmerzlos auf seinem geliebten Grundstück. Wir waren alle unglaublich traurig. Auch Pia vermisste ihn schon nach kurzer Zeit. Somit beschloß meine Familie klammheimlich einen neuen Hund für mich und einen neuen Spielkameraden für Pia abzuholen.

Am nächsten Tag kam eine kleine, schwarze Schönheit mit einer roten Schleife zu uns ins Haus. Die kleine Süße und Schüchterne hieß Imoge genannt Imy. Ihre Schüchternheit verlor sie aber ganz schnell. Imy ist nämlich ein kleiner Satansbraten, der es faustdick hinter den Ohren hat. Sie geht über Tische und Bänke.Ihr Lieblingsspielzeug sind getragende, stinkende Socken.

Unser 3.Pudel ist aus eigener Aufzucht, denn unsere Pia hat uns ein wunderschönes Geschenk gemacht. Sie ist am 31.07.2004 Mama von 5 gesunden apricot Zwergpudeln geworden. Die Geburt war ein wunderschönes Erlebnis und die Aufzucht der Welpen hat ja solchen Spaß gemacht. Es war deshalb schwer sie abgeben zu müssen. Zu unserem Glück sind 3 Welpen in der Familie geblieben. Unseren Jasper haben wir behalten.

Jasper ist ein sehr verschmuster und anhänglicher Schoßhund. Er hat sich einen Narren an meiner Mutter gefressen und begleitet sie sogar zum Mittagsschlaf ins Schlafzimmer. Mit Imy macht er gut und gerne Unsinn, ist aber Fremden gegenüber zurückhaltend.

Unsere Pamira kam im März letzten Jahres zu uns. Man könnte sie auch Quietsche nennen, denn sie bringt damit ihre Missgunst zum Ausdruck. Sie ist sehr lebhaft und aufgeweckt und bringt viel Leben in die Meute. Sie ist kaum müde zu bekommen. Mehrmaliges Wohnzimmer aufräumen ist bereits zur Tagesordnung geworden, weil sie ständig über die Sofas hüpft und Decken und Kissen herunter wirft. Es ist ein Vergnügen ihr zu zu sehen.

Am 16.08.2008 ist meine Pia Maria gestorben, meine Pipi .
Sie hat sich einfach aus meinen Leben geschlichen.
Ich bin so unsagbar traurig.
Heute kann ich sagen.: Das Leben geht weiter ohne Pia (was für ein Satz) zwar wäre das Leben mit Pia viel viel schöner, aber es muß auch ohne Sie(meine Pipi) gehen.

05.01.2009
Am 30.06.2008 gabs bei uns Nachwuchs "Diva". Diva "war" ein Notfall und kam so also zu uns, also nicht geplant.
Sie war am Anfang sehr ruhig und nicht bewegungsfreudig. Das hat sich aber nun geändert . Diva ist ein Teufelsweib, es wird noch viel von ihr zu erzählen geben.

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